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Willkommen beim Deutschen Harmonika-Verband (DHV)

Der DHV ist deutschlandweit der zweitgrößte Laienmusikverband im Instrumentalbereich, gegründet am 28. März 1931 mit Sitz in 78647 Trossingen. Der Verband umfasst 16 Landesverbände sowie eine Sektion Mundharmonika.

Adresse

info@dhv-ev.de
Tel. 07425-95 992 21
Rudolf Maschke Platz 6

Standort

07425 - 95 992 21 info@dhv-ev.de               Newsletter Blickpunkt-DHV

Günstige Versicherungen für unsere Vereine

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Ihre Ansprechpartner: Gerhard Girrbach und Manfred Baudisch

 

Erfreulicherweise ist es uns gelungen, mit der Sparkassenversicherung / Allgemeine Versicherungs-AG, Stuttgart, außerordentlich günstige Beitragssätze zu vereinbaren. Folgende Versicherungsleistungen können von unseren Mitglieds-Orchestern und Spielgruppen in Anspruch genommen werden:

  • Musikinstrumentenversicherung
  • Vereins-Haftpflicht-Versicherung
  • Unfall-Versicherung
  • Mietschaden-Haftpflicht-Versicherung + Schlüsselrisiko
  • Kraftfahrt- und Kasko-Versicherung
  • Rechtschutz-Versicherung
  • Vermögensschaden-Versicherung

Hier ein Link zum Internet-Portal der Sparkassen-Versicherung

Wertungsspielordnungen

Die neue Wertungsspielordnung des Deutschen Harmonika Verbandes tritt am 01.07.2016 in Kraft und umfasst alle Bereiche der Wertungsspiele (Akkordeonorchester, Akkordeonspielgruppen, Akkordeon-Kammermusik (ohne andere Instrumente), Kammermusik mit Akkordeon, Akkordeon-Solo, Akkordeon-Duo.

Wertungsspielordnung

GEMA

Jedes Mitgliedsorchester partizipiert von der GEMA-Vereinbarung durch einen 20%-igen Nachlass auf die regulären Gebührensätze.

Tariftabellen und -Übersichten finden sie im Online-Service-Bereich der GEMA unter

http://www.gema.de

Lehrgangs- und Prüfungsordnungen

In Zusammenarbeit mit der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen, dem Hohner Konservatorium Trossingen, der Akademie Remscheid, der Akademie Heek, den Landesmusikakademien sowie weiteren namhaften Institutionen, die der Aus- und Weiterbildung dienen, finden regelmäßig DHV-Lehrgänge für Dirigenten, Solisten, Bassisten, Elektroniumspieler, Schlagzeuger, Vereinsvorstände und Jugendleiter statt. Darüberhinaus veranstaltet der DHV in den Bezirks- und Landesverbänden Aus- und Fortbildungsmaßnahmen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus wenigstens 5 Bundesländern können nach den Richtlinien des Bundesjugendplanes bezuschusst werden, wenn der Schwerpunkt den allgemeinen Grundsätzen des Kinder- und Jugendplanes entspricht.

Vielseitige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten durch ein breitgefächertes Netz an Lehrgängen und Seminaren für alle Qualifikationsstufen im Laienmusikbereich stehen allen Landes- und Bezirksverbänden mittels Lehrgangs- und Prüfungsordnungen für die Aus- und Fortbildung im DHV zur Verfügung. Alle Landesverbände können konsequent und nach einheitlichen Grundsätzen bei der Aus- und Weiterbildung verfahren.

Lehrgänge für Akkordeonspieler
Leistungsstufen D1, D2, D3

Ausbildung von Stimmführern und Leitern von Spielgruppen
Qualifikationsstufe C1

Der Ausbilder für Akkordeon im Akkordeonorchester/-verein
Qualifikationsstufe C2

Der Dirigent im Akkordeonorchester
Qualifikationsstufe C3

Seminare zur Weiterbildung

Für D- und C-Lehrgänge kann folgendes Material bei der
DHV-Geschäftsstelle in Trossingen angefordert werden.
D-Lehrgänge (Urkunden, Schlüsselanhänger)

C-Lehrgänge (Urkunden)

Lehrgangs- und Prüfungsordnung

EU-Datenschutz-Grundverordnung

EU-Datenschutz-Grundverordnung und Vereine

Ab dem 25. Mai 2018 gilt die neue Datenschutz-Grundverordnung der EU und mit ihr das neue Bundesdatenschutzgesetz. In Deutschland galt auch bisher ein sehr strenges Datenschutzrecht, so dass mit der EU-DS-GVO nicht allzuviele Neuerungen verbunden sind. Vielmehr sollte es Anlass sein darüber nachzudenken, wo bereits Schwachstellen vorhanden sind. Grundsätze wie das „Verbot mit Erlaubnisvorbehalt“, Datensparsamkeit und Transparenz sind also nicht neu. Wichtig ist also zu prüfen, ob die Daten, die ein Verein von seinen Mitglieder erhebt überhaupt zur Erfüllung des Vereinszweckes notwendig sind.

Wer ist verantwortlich:

Verantwortlich ist stets der Vorstand eines Vereins. Auch in Vereinen, in denen mehrere Abteilungen vorhanden sind, oder gar ein Datenschutzbeauftragter bestellt wurde. Vorstände sind also gut beraten, auf die Einhaltung der Anforderungen zu achten.

Was ändert sich:

  • Die Höhe der Geldbußen wurde, insbesondere um auch große Konzerne wie Google und Amazon zu verpflichten, angehoben.
  • Die Beweislast wurde umgekehrt: Im Verdachtsfall muss der Verein nachweisen die Datenschutzprinzipien eingehalten zu haben.
  • Die Informationspflichten und die Betroffenenrechte wurden weiter gestärkt, bis hin zum „Recht auf Vergessenwerden“ also der vollständigen Löschung.
  • Bei Datenpannen muss innerhalb 72 Stunden eine Meldung an die Aufsichtsbehörde erfolgen.

Was ist zu tun (nach: „Datenschutz im Sportverein“ VIBSS-Infopapier (Stand Januar 2018)):

1. Aufnahme einer Klausel in die Satzung des Vereins

Mit der Aufnahme Datenschutzklausel in der Satzung kann der Verein den Informationspflichten über die Datenverwendung gemäß Artikel 13 der DS-GVO – zumindest teilweise –entsprechen.

Vorlage Datenschutzklausel

2. Erstellen einer Datenschutzordnung

In der Datenschutzordnung kann festgeschrieben werden, welche Daten im Verein durch welche Funktionen erhoben und verarbeitet werden, wer Zugriff auf welche Kategorien von Daten hat und welche technischen Maßnahmen ergriffen werden. Die Regelungen in der Datenschutzordnung können sich eng an den Verfahrensverzeichnissen anlehnen.

3. Verpflichtung der Mitarbeiter/innen auf das Datengeheimnis

Eine wichtige Maßnahme stellt die Verpflichtung der Mitarbeiter/innen und Funktionäre des Vereins auf das Datengeheimnis dar. Die Verpflichtungserklärung sensibilisiert die Mitarbeiter-/innen im Umgang mit den personenbezogenen Daten und gewährleistet die Regressmöglichkeit, wenn Mitarbeiter/innen das Datengeheimnis verletzen.

4. Erstellen oder Überarbeiten von Datenschutzerklärungen

Datenschutzerklärungen haben immer mehr Bedeutung. Beim Besuch von Internetseiten sind sie bereits vertraut. Sie dienen dazu den Informationspflichten gegenüber den Betroffenen bei der Erhebung und Verarbeitung von Daten nach der DS-GVO gerecht zu werden.

5. Erstellen oder Überarbeiten von Einwilligungerklärungen

Eine Verarbeitung der Daten ist rechtmäßig, wenn die Einwilligung der betroffenen Person vorliegt. Daher sollte im Rahmen der Neuaufnahme von Mitgliedern, aber auch von allen bestehenden Mitglieder, eine Einwilligung zur Nutzung von Daten angefordert werden. Diese baut auf dem Verarbeitungsverzeichnis auf und legt dar, zu welchem Zwecke welche Daten verarbeitet werden. Wichtig ist hierbei die Freiwilligkeit der Einwilligung zu betonen.

Ein Muster findet sich auf der letzten Seite der Handreichung des LFDI BW.

6. Ergreifen technischer und organisatorischer Maßnahmen

Der Verantwortliche im Verein hat alle technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen oder zu veranlassen, um ein dem Risiko zum Datenmissbrauch in Einzelfällen angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten. Dies reicht von Regelungen der Zugangskontrolle und des Passwortschutzes bis hin zu Anweisungen bezüglich der Löschung von Daten.

7. Erstellen von Verarbeitungsverzeichnissen

Nach Artikel 30 DS-GVO ist der Verantwortliche verpflichtet, ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten zu führen. Die Pflicht trifft aber nur Verantwortliche ab einer Zahl von 250 Mitarbeiter/innen. Hiervon gibt es jedoch einige komplexe Ausnahmen. Daher ist es sinnvoll als Verein freiwillig ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten anzulegen, um die Datenverarbeitung innerhalb des Vereins transparent zu machen und im Verdachtsfall angemessen reagieren zu können.

8. Ggfs Benennung eines Datenschutzbeauftragten

Die Benennung ist verpflichtend, wenn mindestens 10 Personen ständig in der Datenverarbeitung tätig sind, oder besonders sensible Daten (Gesundheitsdaten, Parteizugehörigkeit, sexuelle Orientierung etc.) verarbeitet werden. Der Datenschutzbeauftragte kontrolliert nicht nur die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen, sondern unterstützt und berät den Vorstand im Umgang mit personenbezogenen Daten. Der Vorstand kann nicht zugleich Datenschutzbeauftragter sein.

9. Benachrichtigungspflichten bei Datenschutzpannen

Kommt es zu Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten und ist diese mit einem Risiko für die Rechte und Freiheiten von Betroffenen verbunden, dann hat der Verantwortliche unverzüglich und möglichst binnen 72 Stunden die Aufsichtsbehörde und unter Umständen auch die betroffene Person zu benachrichtigen. Diese Melde-bzw. Benachrichtigungspflichten hat der Verein im Rahmen des Datenschutzmanagements zu berücksichtigen

10. Auftragsdatenverarbeitung (ADV) überprüfen

Wenn andere Organisationen oder Unternehmen im Auftrag des Vereins Daten verarbeiten muss ein entsprechender Auftragsdatenverarbeitungsvertrag abgeschlossen werden. Dieser regelt den Umgang mit den Daten und garantiert die Einhaltung der Richtlinien. Eine ADV kann zum beispiel bei der Nutzung Cloud-basierter Mitgliederverwaltung oder einem Newsletter-System vorliegen.

Wer kann unterstützen:

Eine wichtige Anlaufstelle ist der Landesbeauftragte für Datenschutz. Hier können Vereine bei konkreten Fragen Antworten erhalten. Eventuell lohnt es sich im beruflichen Umfeld einen Datenschutzbeauftragten zu kontaktieren. Schließlich stehen natürlich auch – fachlich einschlägige – Juristen beratend zur Seite.

Link zu Broschüre des Landesdatenschutzbeauftragten

Link zum Leitfaden der BDMV

Link zu einer Zusammenfassung der der EU-DS-GVO und des BDSG (neu)

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