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05 Jan 2022

Unter dem Titel Euro-Musique Rust 2022 treffen sich am 28. Juni 2022 zum 21. Mal vokale und instrumentale Jugendmusikgruppen zu einer länderübergreifenden musikalischen Begegnung im Europa-Park Rust. Träger der Veranstaltung ist die Landesmusikjugend Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Europa-Park und dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg (organisatorische Umsetzung: ZSL Außenstelle Ludwigsburg). Eingeladen werden Ensembles mit insgesamt etwa 3.000 musizierenden Jugendlichen aus den Regionen des Oberrheins und den unmittelbar angrenzenden Gebieten.

Der zeitliche Rahmen des Tages erstreckt sich von ca. 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Begonnen wird mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 9.00 Uhr. Der Eintritt in den Park bzw. die eigenen Auftritte der Gruppen erfolgen im Anschluss an die Auftaktveranstaltung. Kleine Musiziergruppen sind ebenso willkommen wie größere Ensembles. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten können Gruppen mit mehr als 70 Ensemble-Mitgliedern allerdings keine Zulassung erhalten. Bitte beachten Sie daher die verbindliche Nennung der Ensemblegröße.

Es werden ggf. auch kurzfristig die zum Veranstaltungszeitpunkt in Kraft gesetzten entsprechenden Corona-Verordnungen gelten.

Die Musikgruppen erhalten im April 2022 eine Nachricht über ihre Zulassung. Frühere Teilnahmen in den vorherigen Jahren werden bei der Auswahl und Zulassung der Gruppen berücksichtigt.

Die Anmeldung für 2022 ist bis spätestens 15. März unter www.euromusique.schulmusik-online.de möglich.

15 Dez 2021

Der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) startet mit verschiedenen Ausschreibungsrunden in das neue Jahr. Ab dem 15. Januar 2022 können sich Musikensembles im NEUSTART KULTUR-Programm IMPULS auf Fördersummen bis zu 15.000 EUR bewerben. IMPULS ist ein Rettungsprogramm, das den 14,3 Millionen Menschen, die in ihrer Freizeit Musik machen, beim Erhalt und der Wiederbelebung der Amateurmusik in Pandemiezeiten helfen soll.

Bis zum 15. Januar sind zudem Anträge im Förderprogramm MUSIK FÜR ALLE! möglich. MUSIK FÜR ALLE! fördert außerschulische Musikprojekte von Kindern und Jugendlichen zwischen drei und 18 Jahren und sorgt deutschlandweit für frühkindliche Förderung und zusätzliche Teilhabechancen insbesondere für junge Menschen in finanziellen und sozialen Risikolagen.

Auch im Förderprogramm NEUSTART AMATEURMUSIK soll im Januar 2022 eine neue Antragsrunde starten.

BMCO-Präsident Benjamin Strasser MdB kommentiert: »Der Bundesmusikverband startet mit verschiedenen Ausschreibungen in das neue Jahr, die Hoffnung geben. Gerade die NEUSTART KULTUR-Hilfsprogramme erhalten und stärken die Amateurmusik dort, wo die Corona-Pandemie insbesondere im Bereich der Musik zu einem massiven Vertrauensverlust geführt hat. Hier muss die Nachwuchsarbeit nachhaltig verstärkt werden. Im Werben um neues Vertrauen und Mitbestimmung ist deshalb so wichtig, dass auch Programme wie MUSIK FÜR ALLE! die musikalische und regelmäßige Unterstützung von Kindern in den Blick nehmen. Ein Fokus unserer zukünftigen Arbeit sollte Kindern und Jugendlichen gelten – die Musik kann dabei helfen.«

 

MUSIK FÜR ALLE! – Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen nachhaltig verbessern

Das Förderprogramm MUSIK FÜR ALLE! ermöglicht Kindern und Jugendlichen von 3-18 Jahren bessere Zugangschancen zur musikalischen Bildung. Dank seiner großen Vielfalt schafft es zahlreiche Zugänge zu Kunst und Kultur für junge Menschen und fördert gezielt die kreativen Ausdrucks-und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen.

Bis zum 15. Januar können im Förderprogramm MUSIK FÜR ALLE!  wieder außerschulische Projekte und vielfältige Ideen in den Modulen Kaleidoskop, Rhythmus, Ensemble, Große Bühne und/oder Expedition beantragt werden. MUSIK FÜR ALLE! fördert so bspw. das Singen im Chor, ein Beatbox-Workshop, das Kennenlernen verschiedenster Instrumente, gemeinsames Musizieren in der Gruppe oder Konzertbesuche. Die Laufzeit der Projekte ist jeweils bis zum 31.12.2022 möglich.

Zusätzliche Informationen zum Förderkonzept MUSIK FÜR ALLE! können in der Halbzeitbroschüre nachgelesen werden. Genauere Informationen zum aktuellen Antragsverfahren finden Sie unter:  https://bundesmusikverband.de/musik-fuer-alle/

Neues Antragsverfahren beim Förderprogramm IMPULS startet am 15. Januar 2022

Das fast 20 Mio. EUR starke bundesweite Förderprogramm IMPULS fördert die Vielfalt an Organisationsformen der Amateurmusik in ländlichen Räumen. Ab dem 15. Januar 2022 können Ensembles laufend Anträge bei IMPULS einreichen.

Es wird im nächsten Jahr keine allgemeine Bewerbungsfrist mehr geben, sondern einen 2-Monats-Turnus: Das heißt, zwischen dem Datum der Antragstellung und dem Startdatum des Bewilligungszeitraums müssen mindestens zwei Monate liegen. Gefördert werden weiterhin Maßnahmen zum kreativen Neustart, zur Mitgliedergewinnung und zur Strukturstärkung, die im Jahr 2022 starten und zum Abschluss kommen.

Bei zwei digitalen Infoveranstaltungen am 18.01. und 03.02.2022 haben alle Interessierten die Chance, mehr über das Förderprogramm und das neue Antragsverfahren zu erfahren und ihre Fragen zu klären. Sämtliche Informationen zum Förderprogramm und zu den Infoveranstaltungen finden Sie unter www.bundesmusikverband.de/impuls/. Ab dem 17. Januar 2022 wird unter der Nummer 07425 / 32 88 06 – 50 zudem eine telefonische Antragsberatung geboten.

NEUSTART AMATEURMUSIK – fördert im Jahr 2022 mit über 5 Mio. Euro die Erhaltung und Wiederbelebung der Amateurmusik in Pandemiezeiten

NEUSTART AMATEURMUSIK geht im Jahr 2022 in seine zweite Runde und fördert Musikensembles bei ihrem Neustart. Ob Stadt oder Land, ob jung oder alt, kirchliche oder weltliche Träger, hier finden alle ihren Platz.

Insgesamt stehen im Jahr 2022 rund 5 Mio. EUR für die direkte Förderung von Ensembles aus der Amateurmusik zur Verfügung. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. NEUSTART AMATEURMUSIK fördert Musikensembles, die kreative Lösungen für den Umgang mit der Pandemie finden oder dieser mit Leidenschaft trotzen, aber auch solche, die auf Grund von Corona, Probenausfällen, finanzieller Unsicherheit, etc. einen Neustart benötigen und ihre künstlerische Arbeit wiederaufnehmen möchten.

Auch hier wird es ab 2022 keine allgemeine Bewerbungsfrist mehr geben, sondern einen 2-Monats-Turnus: Das heißt, zwischen dem Datum der Antragstellung und dem Startdatum des Bewilligungszeitraums müssen mindestens zwei Monate liegen.

Für die neue Antragsphase sind digitale Veranstaltungen geplant, in denen Hinweise für die Antragstellung gegeben werden und Fragen geklärt werden können. Zudem wird eine Antragshotline und FAQs Interessierte unterstützen. Sämtliche Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter www.bundesmusikverband.de/neustart/. Folgen Sie uns auch gerne für aktuelle Informationen auf Facebook @neustartamateurmusik.

Bundesmusikverband Chor & Orchester

09 Dez 2021

Auch 2022 haben Amateurmusikensembles aus ländlichen Räumen wieder die Chance, eine Förderung beim Programm IMPULS des Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) zu beantragen. Bei Bewilligung ist eine Unterstützung mit bis zu 15.000€ möglich. Gefördert werden auch in Zukunft Projekte zum kreativen Neustart sowie Maßnahmen zur Mitgliedergewinnung und Strukturstärkung.

Nach zwei erfolgreichen Förderrunden stellt das Programm mit dem Jahreswechsel ein neues Antragsverfahren vor. Ab dem 15. Januar 2022 können Ensembles laufend Förderanträge einreichen. Sie sind somit an keine allgemeine Frist mehr gebunden. Stattdessen gilt eine individuelle 2-Monats-Regel.

Infoveranstaltungen am 18. Januar und 3. Februar 2022

Für alle Interessierten bietet der BMCO zwei digitale Infoveranstaltungen an, in denen alle offenen Fragen geklärt werden können. Die Veranstaltungen finden am Dienstag, den 18.01. und am Donnerstag, den 03.02.2022 von 17:30 bis ca. 18:30 Uhr statt.

Zur Anmeldung für den 18.01. geht es hier, die Anmeldung für den 03.02. ist hier zu finden.

Informationen zum Förderprogramm IMPULS finden sich außerdem auf der Webseite des BMCO.

11 Jan 2021

Am 1. Januar ist das Jahressteuergesetz 2020 in Kraft getreten. Mit im Paket sind einige Verbesserungen für ehrenamtlich Engagierte und Vereine. Für den Präsidenten des Deutschen Harmonika-Verbandes, Jochen Haußmann MdL, ist dies eine wichtige Anerkennung des Ehrenamtes.

Kurz vor Weihnachten haben Bundestag und Bundesrat noch das Jahressteuergesetz 2020 beschlossen. Damit steigen ab 1. Januar 2021 die Übungsleiterpauschale von bislang 2.400 Euro auf 3.000 Euro und die Ehrenamtspauschale von 720 Euro auf 840 Euro jährlich. Damit profitieren Ehrenamtliche, die von ihren Vereinen eine kleine finanzielle Entschädigung erhalten, direkt von steuerlichen Vorteilen.

Zudem steigt nun auch für alle Vereine die Steuerfreigrenze bei Körperschaft- und Gewerbesteuer auf Gewinne beispielsweise beim Verkauf von Kuchen und Getränken bei Konzerten auf zukünftig 45.000 Euro. Bisher profitierten von dieser Regelung lediglich Sportvereine, für Musikvereine galt die niedrigere Grenze von 35.000 Euro. Jochen Haußmann ist sich sicher, „dies ist ein wichtiges Signal an die Musikvereine, dass ihr Engagement nicht weniger wert ist, als das in anderen Vereinen“.

Bürokratieabbau wichtig für die Zukunft der Vereine

Für die Zukunft der Vereine in Deutschland ist es jedoch nicht ausreichend, wenn nur finanzielle Anreize geschaffen werden. Durch einen konsequenten Abbau bürokratischer Hürden werden die Rahmenbedingungen in der täglichen Arbeit der Vereinsvorstände, Schatzmeister*innen und ehrenamtlichen Geschäftsstellen verbessert. Derzeit ist ein typischer Verein durchschnittlich 6,5 Stunden wöchentlich mit bürokratischen Aufgaben befasst, wie eine Studie des Normenkontrollrat Baden-Württemberg gemeinsam mit der Prognos AG im Jahr 2019 zeigt.

Die Ergebnisse des Normenkontrollrats in Baden-Württemberg und der Prozess, in den rund 2.000 Vereine eingebunden waren, könnten als Vorbild dienen, betont Jochen Haußmann, der selbst im Landtag in Baden-Württemberg sitzt. „Wichtig ist, dass kontinuierlich an weiteren Erleichterungen gearbeitet wird, sodass Ehrenamtliche ihre Zeit für die Musik und nicht die Bürokratie aufwenden können“, so der Präsident des Deutschen Harmonika-Verbandes weiter. Ein erster Schritt ist, dass zukünftig für Spenden bis 300 Euro, statt bisher 200 Euro, keine gesonderte Spendenbescheinigung ausgestellt werden muss, sondern der Zahlungsbeleg des Spenders ausreicht zur Anerkennung beim Finanzamt.

Abbau weiterer Verwaltungshürden nötig

Optimierungsbedarf gibt es jedoch auch weiterhin – so beispielsweise beim Thema Transparenzregister. Für die automatisierte Eintragung in ebendieses müssen Vereine eine jährliche Gebühr in Höhe von netto 2,50 Euro entrichten. Gemeinnützige Vereine können sich von dieser Gebühr in einem aufwändigen Verfahren befreien lassen. Eine automatisierte Befreiung ist vor 2025 nicht in Aussicht, obwohl diese anhand des Vereinsregisters im Zuge der Datenübernahme einfach machbar wäre. An diesem Beispiel wird deutlich, wie Verwaltungsakte die inhaltliche Vereinsarbeit lähmen können.

„Wir wünschen uns, dass Vereine künftig von solchen Hürden befreit werden, sodass sich die Verantwortlichen dem eigentlichen Vereinszweck widmen können. Denn die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen hat einen unbezahlbaren Mehrwert für unsere Gesellschaft“, resümiert Jochen Haußmann.

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