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DHV-Kongress 2023

 

Der Deutsche Harmonika-Verband lädt vom 21. bis 23. April 2023 zum DHV-Kongress nach Schmitten im Taunus ein.

Eingeladen sind Sie als DHV-Mitglieder aller Vereins- und Verbandsebenen: Orchestermusikerinnen und -musiker, Jugendleiterinnen und -leiter, Dirigierende, Lehrkräfte, Gremienmitglieder, Verbandsvertreterinnen und -vertreter etc. Gemeinsam mit Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen wollen wir Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen der Amateurmusikvereine diskutieren und entwickeln.

Bringen Sie Ihre Erfahrungen und Ideen ein und schlagen Sie mit den anderen Teilnehmenden neue Wege ein!

DAS PROGRAMM DES KONGRESSES

Wir werden in Werkstätten und Impuls-Seminaren, bei denen erfahrene Praktiker und Praktikerinnen und Coaches Einblicke in ihren Erfahrungsschatz und mögliche Handlungsansätze geben, gemeinsam arbeiten. Hier können die Teilnehmenden im Austausch erfahren, wie man den eigenen Vereinen zukunftsfähig macht, wie man die Mitglieder- und Nachwuchsgewinnung angehen kann und welche neuen Formen der Aufführungspraxis sich für die Ansprache neuer Zielgruppen eigenen.

ab 17:00:         Registrierung
19:00 – 19:45:  Abendessen
20:00 – 20:30: Begrüßung & Auftakt
20:30 – 21:30:  Musikalisches Abendprogramm

Freitagabend - Ankommen & Begrüßung
Nach einem gemeinsamen Abendessen wird DHV-Präsident Jochen Haußmann (MdL) den Kongress eröffnen.

bis 09:00:       Frühstück

08:40 – 08:55: Morgenimpuls
09:00 – 09:30: Einführung ins Tagesprogramm

09:35 – 12:30: Gruppenarbeitsphasen
                    inklusive Pausen und Austausch im Plenum

12:30 – 14:30: Mittagspause

14:30 – 18:30: Gruppenarbeitsphasen
                    inklusive Pausen und Austausch im Plenum

18:30 – 20:00: Abendessen und Pause

20:00 – 21:00: Musikalisches Abendprogramm

ab 20:30:       Austausch an der Bar

Samstag - Von der Problemdefinition zum Lösungsansatz

In Arbeitsgruppen diskutieren wir verschiedene Fragestellungen und aktuelle Herausforderungen. Dabei leitet uns die Frage, welche Werkzeuge wir benötigen, um Vereins- und Orchesterarbeit zeitgemäß und zukunftsfähig zu gestalten.

Dies bedeutet vor allem, Menschen für die Amateurmusik zu begeistern und einzubinden. Den Tag über erarbeiten wir Lösungsansätze, welche die Teilnehmenden in ihren Orchestern umsetzen und woraus wir für die Verbandsarbeit Handlungsansätze ableiten können. Die Leitfragen sind:

  1. Wie begeistern wir Musizierende für unsere Angebote und wie gewinnen wir neue Mitglieder, die sich aktiv am musikalischen Geschehen beteiligen?
  2. Welche Voraussetzungen müssen wir schaffen, damit Menschen sich bei uns engagieren und das Vereinsleben mitgestalten?
  3. Was müssen wir verändern, um den Bedarf an Lehrkräften in der Amateurmusik zu decken?
  4. Welche Voraussetzungen müssen wir herstellen, damit mehr Dirigierende und Orchesterleitende ihr Tätigkeitsfeld in der Amateurmusik finden?

bis 09:00:       Frühstück

08:40 – 08:55: Morgenimpuls
09:00 – 09:15: Einführung ins Tagesprogramm

09:20 – 10:30: Impuls-Seminare – Runde 1
                    inklusive Pause

10:50 – 12:00: Impuls-Seminare – Runde 2

12:15 – 13:00: Abschluss im Plenum

ab 13:00:       Mittagessen und Abreise

Sonntag - Den Verein zukunftsfähig machen

In Impuls-Seminaren bieten uns Expertinnen und Experten Einblicke in ihre Praxiserfahrungen und vermitteln Herangehensweisen. Wir können von ihrem Know-how profitieren und Ideen für die eigenen Kontexte mitnehmen.

  • In der ersten Runde werden folgende Themen angeboten:
    1.1 Mit zeitgemäßen Organisations- und Beteiligungsstrukturen Menschen für die Vereinsarbeit begeistern
    1.2 Netzwerke vor Ort nutzen und Kooperationen schmieden
    1.3 Grundlagen und Bedürfnisse für die musikalische Arbeit mit unterschiedlichen Generationen
    1.4 Demokratiebildung in der Vereinsarbeit
    1.5 Einbindung geflüchteter Menschen in die musikalische Arbeit
  • In der zweiten Runde werden folgende Themen angeboten:
    2.1 Mit zeitgemäßen Organisations- und Beteiligungsstrukturen Menschen für die Vereinsarbeit begeistern
    2.2 Vereinsimage und Zielgruppendefinition als Schlüssel zur Erreichung neuer Mitglieder
    2.3 Konzertformate neu denken
    2.4 Inklusiv Musizieren im Orchester
    2.5 Passende Fördermittel finden und erfolgreich beantragen

TeilnahmebeitragDer Teilnahmebeitrag beträgt 80€ pro Person. Der Teilnahmebeitrag ist nach Eingang der Rechnung im Vorfeld der Veranstaltung zu begleichen.

KontaktBei Rückfragen melden Sie sich gern jederzeit.
Mail: zimmermann@dhv-ev.de
Telefon: 07425/95 992 24

Anmeldeschluss
Spätestens bis zum 20.02.2022 muss Ihre verbindliche Anmeldung per Online-Formular eingegangen sein.
Nach Ablauf des Anmeldeschlusses werden die Teilnahmebestätigungen versandt. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Rechtzeitige Anmeldung entscheidet über Ihre Teilnahme.

Tagungsort
Der Tagungsort ist mit den öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar. Hier finden Sie detaillierte Hinweise zur Anreise sowie die Möglichkeit ein günstiges Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn zu buchen. Nach Anmeldeschluss werden wir Ihnen bzgl. der Anreise weitere Informationen zukommen lassen.

DOZIERENDE

 

Theresa Demandt

studierte „Französische Kulturwissenschaften und Interkulturelle Kommunikation“ und  „Kulturmanagement“. Als stellvertretende Geschäftsführung des BMCO gestaltet sie die Projektentwicklung, die Bereichsleitung der Förderprogramme und die Kooperationen gesellschaftlicher Initiativen für die Amateurmusik. In verschiedenen Gremien und Fachausschüssen wie z.B. der Bundesvereinigung kultureller Jugendbildung oder des Deutschen Musikrates vertritt sie die Interessen der Amateurmusik. Weiterhin spielt und singt sie in verschiedenen Sinfonie- und Kammerorchestern sowie Chören.

Foto: Paula Rieker

Dominik Eichhorn

Leiter des Fachbereichs „Kooperation & Bildung“ bei der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder und Jugendbildung (BKJ). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Kulturelle Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in lokalen Bildungslandschaften, Ganztag, kulturelle Schulentwicklung und die Kooperation mit außerschulischen kulturellen Bildungspartnern. Ein breites Verständnis für Belange von (kulturellen) Amateurvereinen entwickelte er während seines langjährigen Wirkens als Bildungsreferent beim Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT). Er studierte Medienwissenschaft in Berlin und Marburg und bildete sich in Heidelberg im Bereich Theaterpädagogik fort.

Sabine Kölz

spielt, inspiriert durch ihre Mutter, seit dem 11. Lebensjahr Akkordeon und ist dem DHV schon seit vielen Jahren verbunden. Sie arbeitet als Lehrkraft für das Fach Akkordeon und seit November 2021 gemeinsam mit Andreas Zimmermann auch für den DHV im Netzwerk Amateurmusik. Tolle Erlebnisse hatte sie bei den Fortbildungslehrgängen in Remscheid und Trossingen, aber auch bei vielen Zusammenkünften bei Festivals und Wettbewerben. Es ist immer wieder schön zu sehen, mit welchem Engagement die Harmonika-Gemeinschaft unterwegs ist und mit wieviel Begeisterung Menschen jeden Alters zusammen musizieren!

Jutta Mettig

Beraterin und Expertin für Strategien, Kommunikation, Führung, Konfliktmediation in der Wirtschaft und bei Vereinen und Verbänden aus der Amateur-Musikszene. Musik ist ein großer Bestandteil ihres Lebens; gehören die Klarinette, Bratsche und der Gesang zu ihrem musikalischen Hobby. Seit über 30 Jahren ist sie ehrenamtlich im Vorstand von Vereinen, Kreis- und Landesverbänden engagiert. Sie ist eine gefragte Moderatorin für Workshops, Zukunftswerkstätten/ Strategietagen, Onlinecoachings sowie mit ihrer online Akademie bekannt.

Irmgard Merkt

Studium an der Staatl. Hochschule für Musik, München. Von 1991 bis 2014 Professorin für Musik an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften in Dortmund. Passionierte Chorleiterin diverser und inklusiver Laienchöre, zuletzt des Chores „stimmig“. Engagiert in verschiedenen Netzwerken, etwa im Netzwerk Kultur und Inklusion und in anderen Initiativen zum Thema Musik und Inklusion.

Dr. Lars Meyer

ist über DIE.WERKSTATT im Bereich Moderation, Beratung, Prozessbegleitung tätig. Eigene Erfahrung in der kulturellen Arbeit: Akkordeon (inkl. Orchester), (sozialraumbezogen) Kunst und Kulturfestival, Kinder- und Jugendhilfe, Erwachsenenbildung, Organisationsberatung (Lernende Organisationen). Ein Schwerpunkt liegt auf beteiligungsorientierten und offenen Lernsettings (Partizipation und Inklusion). Forschung und Lehre, Praxis und Theorie an der Uni Köln, der Hochschule Bremen und Frankfurt, sowie der Robert-Jungk-Bibliothek - Internationale Bibliothek für Zukunftsfragen, Salzburg.

Mateusz Phouthavong

hat Jazzgesang (BA), Kunstanaloges Coaching (MA) und Musikvermittlung und Konzertpädagogik (MA) studiert. Für den DHV arbeitete er von 2021 bis 2022 im Netzwerk Amateurmusik mit und war an der Entstehung Klanginstallation „Musik berührt“ beteiligt. Aktuell ist er als freiberuflicher Künstler und kunstanaloger, systemischer Coach tätig, betreut als Projektkoordinator an der HfM Würzburg ein Drittmittelprojekt zu Digitalisierung und Lehre und wirkt als Bildungsreferent von Pueri Cantores an der Konzeption und Durchführung einer Weiterbildungsreihe für Chorleitende (Support vor Ort) mit.

Foto: ver.di, Polentz

Gabor Scheinpflug

hauptberuflich seit 1992 als Musikschullehrer und zwischenzeitlich als Honorardozent an Musikpädagogischen Institut Halle (Saale) tätig. Künstlerische Aktivitäten (solistisch/Ensemble) als Sänger (haut-contre, Tenor) und Gitarrist. Ehrenamtliches Engagement als Personalrat des Landkreises Wittenberg, ehrenamtlicher Richter am Landessozialgericht Sachsen-Anhalt sowie diverse Funktionen als ehrenamtlicher Funktionar in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) dort derzeit auch Vorsitzender der Fachgruppe Musik, Verbandsarbeit in Ausschüssen des Deutschen Kulturrates und Deutschen Musikrates und weiteren (Fach-)Verbänden.

Andreas Zimmermann

hat Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Bielefeld studiert und absolviert derzeit eine berufsbegleitende Ausbildung zum Tontechniker. Er schreibt und produziert eigene Musik.
Für den DHV arbeitete er seit November 2021 gemeinsam mit Sabine Kölz im Netzwerk Amateurmusik. Vor seiner Tätigkeit für den DHV war er beruflich vor allem Bereich internationaler Freiwilligendienste und der entwicklungspolitischen Bildung aktiv, hier insbesondere in der Fortbildung von Lehrkräften u.a. zu den Themenfeldern globale Fluchtbewegungen und das Recht auf Asyl.

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