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Category : Aktuelles

18 Jan 2021

Der Deutsche Harmonika-Verband lädt herzlich ein zu seiner beliebten Fortbildungsveranstaltung, der Osterarbeitswoche. Für viele Teilnehmende bedeutet die Osterarbeitswoche in der Bundesakademie Trossingen weniger »Arbeit« mit dem Akkordeon oder der Mundharmonika, sondern vielmehr Urlaub mit dem Lieblingsinstrument unter Gleichgesinnten. Neben der Vermittlung neuer Literatur, Spiel- und Dirigiertechniken in den Lehrgängen sorgt ein attraktives Rahmenprogramm für neues Wissen und Informationsaustausch. Nicht nur »Stammgäste«, auch neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich willkommen! Suchen Sie sich aus dem vielseitigen Lehrgangsangebot das Passende heraus.

Wir freuen uns auf Sie!

Nähere Informationen in der Ausschreibung Osterarbeitswoche 2021

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11 Jan 2021

Am 1. Januar ist das Jahressteuergesetz 2020 in Kraft getreten. Mit im Paket sind einige Verbesserungen für ehrenamtlich Engagierte und Vereine. Für den Präsidenten des Deutschen Harmonika-Verbandes, Jochen Haußmann MdL, ist dies eine wichtige Anerkennung des Ehrenamtes.

Kurz vor Weihnachten haben Bundestag und Bundesrat noch das Jahressteuergesetz 2020 beschlossen. Damit steigen ab 1. Januar 2021 die Übungsleiterpauschale von bislang 2.400 Euro auf 3.000 Euro und die Ehrenamtspauschale von 720 Euro auf 840 Euro jährlich. Damit profitieren Ehrenamtliche, die von ihren Vereinen eine kleine finanzielle Entschädigung erhalten, direkt von steuerlichen Vorteilen.

Zudem steigt nun auch für alle Vereine die Steuerfreigrenze bei Körperschaft- und Gewerbesteuer auf Gewinne beispielsweise beim Verkauf von Kuchen und Getränken bei Konzerten auf zukünftig 45.000 Euro. Bisher profitierten von dieser Regelung lediglich Sportvereine, für Musikvereine galt die niedrigere Grenze von 35.000 Euro. Jochen Haußmann ist sich sicher, „dies ist ein wichtiges Signal an die Musikvereine, dass ihr Engagement nicht weniger wert ist, als das in anderen Vereinen“.

Bürokratieabbau wichtig für die Zukunft der Vereine

Für die Zukunft der Vereine in Deutschland ist es jedoch nicht ausreichend, wenn nur finanzielle Anreize geschaffen werden. Durch einen konsequenten Abbau bürokratischer Hürden werden die Rahmenbedingungen in der täglichen Arbeit der Vereinsvorstände, Schatzmeister*innen und ehrenamtlichen Geschäftsstellen verbessert. Derzeit ist ein typischer Verein durchschnittlich 6,5 Stunden wöchentlich mit bürokratischen Aufgaben befasst, wie eine Studie des Normenkontrollrat Baden-Württemberg gemeinsam mit der Prognos AG im Jahr 2019 zeigt.

Die Ergebnisse des Normenkontrollrats in Baden-Württemberg und der Prozess, in den rund 2.000 Vereine eingebunden waren, könnten als Vorbild dienen, betont Jochen Haußmann, der selbst im Landtag in Baden-Württemberg sitzt. „Wichtig ist, dass kontinuierlich an weiteren Erleichterungen gearbeitet wird, sodass Ehrenamtliche ihre Zeit für die Musik und nicht die Bürokratie aufwenden können“, so der Präsident des Deutschen Harmonika-Verbandes weiter. Ein erster Schritt ist, dass zukünftig für Spenden bis 300 Euro, statt bisher 200 Euro, keine gesonderte Spendenbescheinigung ausgestellt werden muss, sondern der Zahlungsbeleg des Spenders ausreicht zur Anerkennung beim Finanzamt.

Abbau weiterer Verwaltungshürden nötig

Optimierungsbedarf gibt es jedoch auch weiterhin – so beispielsweise beim Thema Transparenzregister. Für die automatisierte Eintragung in ebendieses müssen Vereine eine jährliche Gebühr in Höhe von netto 2,50 Euro entrichten. Gemeinnützige Vereine können sich von dieser Gebühr in einem aufwändigen Verfahren befreien lassen. Eine automatisierte Befreiung ist vor 2025 nicht in Aussicht, obwohl diese anhand des Vereinsregisters im Zuge der Datenübernahme einfach machbar wäre. An diesem Beispiel wird deutlich, wie Verwaltungsakte die inhaltliche Vereinsarbeit lähmen können.

„Wir wünschen uns, dass Vereine künftig von solchen Hürden befreit werden, sodass sich die Verantwortlichen dem eigentlichen Vereinszweck widmen können. Denn die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen hat einen unbezahlbaren Mehrwert für unsere Gesellschaft“, resümiert Jochen Haußmann.

Weitere Informationen und relevante Daten

09 Dez 2020

Der Deutsche Musikrat bietet im Rahmen seiner Online-Seminarreihe erneut konkrete Hilfe an:

Am Freitag, 11. Dezember (11 Uhr oder 14 Uhr) führen  Rechtsanwältin Janina Jundt und Rechtsanwalt Prof. Clemens Pustejovsky (www.np-recht.de) durch den Dschungel der  Antragstellung und vereinfachen, was es mit der Überbrückungshilfe II, Novemberhilfe (sowie Dezemberhilfe) und Überbrückungshilfe III (Neustart-Hilfe) auf sich hat. Das Seminar findet öffentlich statt.

Zusammengefasst geht es in diesem Online-Seminar um folgende Themen:

  1. Was beinhalten die Überbrückungshilfe II und die November-/Dezemberhilfe?
  2. Wer ist antragsberechtigt? Und wer fällt durchs Raster?
  3. Wofür können Gelder beantragt werden?
  4. Wie, wo, bei wem und bis wann ist ein Antrag zu stellen?
  5. Wieviel Geld wird gezahlt? Und was kostet mich die Antragstellung?

+  Fragerunde!

Anmeldeformular

 

09 Dez 2020

Stille Nacht? DHV mahnt, die Musik im Lockdown nicht verstummen zu lassen

Die Weihnachts- und Adventszeit sind untrennbar verbunden mit Musik. Auch die 80.000 Musikerinnen und Musiker im Deutschen Harmonika-Verband haben in den vergangenen Jahren dazu beigetragen. Durch die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie können in diesem Jahr kaum musikalische Aktivitäten stattfinden. Musik als Mittel gegen Einsamkeit Der Präsident des Deutschen Harmonika-Verbandes, Jochen Haußmann MdL, mahnt die Politikerinnen und Politiker in Bund und Ländern „gerade in dieser Zeit, in der sich viele Menschen durch die notwendigen Beschränkungen einsam fühlen, den besonderen Stellenwert […]

01 Dez 2020

Einladung zur Teilnahme an Online-Umfrage

Liebe Mitglieder im DHV, Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO), seinem Dachverband und Interessenvertretung für die gesamte Amateurmusikszene in Deutschland, eine große, verbandsübergreifende Corona-Umfrage unter den laienmusikalischen Ensembles durchführen zu können. Mit Ihrer Beteiligung an der Umfrage helfen Sie uns dabei, mit einer starken Stimme für unsere gemeinsamen Belange eintreten zu können! Denn die Umfrage wird uns wertvolle Daten zu den Problemen und Bedarfen, die sich durch die COVID-19-Pandemie für die verschiedenen Ensembles der Amateurmusik […]

10 Nov 2020

Am Donnerstag, 05. November 2020, tagten das Präsidium und die Landesvorsitzenden im DHV. Aufgrund der für die kommenden Monate unvorhersehbaren Infektions- und Verordnungslage hat sich das Gremium dafür entschieden, den Akkordeon Musik Preis 2021 (AMP) ohne die Vorentscheide durchzuführen. Wir möchten damit einer etwaigen Ungleichbehandlung vorbeugen und die Durchführung des AMP sichern.

Das bedeutet, dass die Landeswettbewerbe bundesweit ausfallen werden und eine direkte Weiterleitung zum Finalwettbewerb in Ettlingen stattfindet. Ausnahmsweise werden auch die Wertungen in Altersgruppe 1 im Finalwettbewerb ausgerichtet, welche normalerweise nur in den Landeswettbewerben antritt. Da es nun keine Vorentscheide und daher auch keine Vorauswahl für den Finalwettbewerb gibt, liegt die Verantwortung der Entsendung von Teilnehmenden nun bei den Lehrkräften und Ausbilder*innen. Daher bitten wir, die Auswahl mit Bedacht zu treffen und möglichst nur geeignete Teilnehmende anzumelden.

Die Ausschreibung ist unter Beachtung der o.g. Änderungen weiterhin gültig. Ausschreibung und Anmeldung zum Finalwettbewerb finden Sie unter:

Akkordeon Musik Preis

28 Okt 2020

Appell des BMCO-Präsidenten Strasser: „Wir müssen irreversible kulturelle Schäden vermeiden“

Vor dem Treffen der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten und einem möglichen zweiten Lockdown warnt der Präsident des Bundesmusikverbands bei weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie auch kulturelle und soziale Folgen mit zu bedenken – statt vorschnellen Pauschalisierungen im Bereich der Amateurmusik appelliert er an Augenmaß und Verhältnismäßigkeit. Eine Ansteckung über Aerosole bleibt für den musikalischen Bereich ein schwer einzuschätzendes Risiko. Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID19 treffen den Bereich der Amateurmusik bereits besonders hart. Der deutliche Wiederanstieg der Infektionszahlen […]

14 Okt 2020

Am Montag, den 12. Oktober 2020, wurde in Trossingen der Grundstein für ein neues Kompetenzzentrum für Amateurmusik gelegt. Der Neubau wird ab diesem Herbst unweit der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen entstehen. Das neue Kompetenzzentrum wird künftig den Deutschen Harmonika-Verband, den Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) und den Landeshackbrettbund Baden-Württemberg beheimaten.

Benjamin Strasser (MdB) kommentiert als Präsident des Bundesmusikverbands Chor & Orchester e.V.: „Das neue Kompetenzzentrum für Amateurmusik in Trossingen wird zukünftig zentrale Anlaufstelle für die ca. 14 Millionen Menschen sein, die in Deutschland in ihrer Freizeit musizieren. Für die meist ehrenamtlich organisierten Ensembles des Amateurmusizierens entsteht hier ein Zentrum, das vorhandenes Wissen bündelt und die enge Zusammenarbeit der verschiedenen musikalischen Institutionen und Verbände nachhaltig stärken wird.“

Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär a.D., hebt als Vorsitzender des Bauausschusses die Wahl des Ortes hervor: „Das neue Kompetenzzentrum Amateurmusik am Standort Trossingen ist eine starke Aussage bzgl. der kulturellen Bildung im ländlichen Raum. Der Sitz des Bundesmusikverband Chor & Orchester wurde daher bewusst in Trossingen gehalten, dem Sitz der einzigen Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Deutschland.“

Bereits im Oktober sollen die Fundamente für den Neubau gelegt werden. Der Rohbau soll bis Ende November 2021 fertiggestellt und ein Bezug des Gebäudes für Weihnachten 2021 möglich sein. Aufgabe des neuen Kompetenzzentrums wird sein, den meist ehrenamtlich geführten Vereinen der Musikverbände eine Anlaufstelle zur Verfügung zu stellen, die entlasten und vernetzen wird sowie Lösungen für die Probleme von morgen entwickelt.

Das Projekt kostet inklusive Nebenkosten und Honorare etwa knapp 3 Mio. EUR. Der Großteil der benötigten Mittel wird vom Bund über den Haushalt der Staatsministerin für Kultur und Medien getragen, ebenso gibt das Land Baden-Württemberg etwas hinzu. Die Stadt Trossingen bringt benötigte Flächen sowie die Arbeitsleitung der städtischen Verwaltung ein. Nach Fertigstellung wird das Gebäude in den Besitz des BMCO übergehen, der dann die weiteren Büroräume vermieten wird.

Der geplante zweistöckige Flachbau mit rechteckigem Grundriss wurde vom Architektenbüro Günter Hermann Architekten aus Stuttgart geplant. Die Fassade soll abwechselnd mit Glasscheiben und Schattenspendern versehen werden und so die dachverbandliche Arbeit des BMCO repräsentieren, die auch transparent und beschirmend stattfindet. Das begrünte Flachdach ist zusätzlich mit einer Photovoltaikanlage mit 100 Modulen ausgestattet, deren Leistung in den Gebäudestrom eingespeist wird.

Außerdem soll es einen Co-Working-Space sowie einen modernen Konferenz- bzw. Tagungsraum geben, welche Verbände und Organisationen des Amateurmusizierens für Ihre Arbeit nutzen können. Insbesondere der Tagungsraum soll über zeitgemäße Technik als Seminarraum für bundesweit gestreamte Veranstaltungen nutzbar sein.

Bundesmusikverband Chor & Orchester

 

06 Okt 2020

Der Harmonikaverband Österreichs hat neue Ausschreibungen für das Jahr 2021 veröffentlicht.

Die Steirische Harmonika WM 2021 wird in Terme Olimia /Slowenien vom 13. – 16. Mai 2021 stattfinden. Der Wettbewerb findet bereits zum 12. Male statt und wird alle zwei Jahre ausgetragen. Teilnahmeberechtigt sind Spieler aller Nationen. Die weiteren Wettbewerbsbedingungen sind in der zugehörigen Ausschreibung erläutert. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich Online!

Ein weiterer Wettbewerb findet vom 03. – 06. Juni 2021 in Perg / Oberösterreich statt. Der „Tag der Harmonika“ ist eine ebenfalls in zweijährigem Rhythmus wiederkehrende Veranstaltung des Harmonikaverband Österreichs und bietet ein Teilnahmefeld für:

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Harmonikaverbands. Bei den internationalen Ausschreibungen zum Tag der Harmonika sowie bei der Harmonika-WM sind Spieler aus dem DHV herzlich willkommen!

25 Sep 2020

Der Akkordeon und Handharmonikaclub Sielmingen ist im Rennen um den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2020. Vom 15. September bis 27. Oktober kann abgestimmt werden. Im Februar 2020 wurde der Akkordeonverein mit seinem Theaterstück „Die Maus und der Grüffelo“ Preisträger der Werner-Weinmann-Stiftung und deshalb für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen.

2020 wurde das beliebte und bekannte Kinderbuch „Die Maus und der Grüffelo“ auf die Bühne gebracht, in dem die kleine und vermeintlich schwache Maus dem gefährlichen Monster das Fürchten lehrt – und damit eine Mutmacher-Geschichte für Kinder ist. 24 Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 17 Jahren, mit und ohne Migrationshintergrund brachten das Stück nach vier Monaten harter Probenarbeit in öffentlicher Aufführung auf die Bühne. Unter den Zuschauern sind üblicherweise viele Menschen mit Behinderung, die gezielt angesprochen und eingeladen werden und sich über diese Wertschätzung freuen. Von der Theatersaison 2011/2012 bis 2018/2019 waren so auch Menschen mit Behinderung unter den Schauspielern.

Weitere Informationen unter: www.ahc-sielmingen.de

Wer die Jugend-und Vereinsarbeit des Clubs sowie die Fortführung des inklusiven und integrativen Kindertheaterprojekts unterstützen möchte, stimmt unter www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis für „Die Maus und der Grüffelo“ ab.

Direkter Link zur Abstimmung für den AHC-Sielmingen

Hintergrund: Der Deutsche Engagementpreis

Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Nominiert werden können alljährlich Preisträgerinnen und Preisträger anderer Engagementpreise in Deutschland. Der Deutsche Engagementpreis würdigt das freiwillige Engagement von Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern.