logo

Category : Aktuelles

18 Mrz 2021

Digitales Lexikon der Amateurmusik

Die frei zugängliche Enzyklopädie bündelt das Fachwissen rund um die Amateurmusik und schafft einen Mehrwert für alle Ensembles. Dazu beantwortet Amu, das schlaue Füchslein der Amateurmusik, nun zahlreiche Fragen. Amu weiß alles, was nicht zur Musik selbst gehört, aber für das Amateurmusizieren wissenswert ist.

Im Bereich des Amateurmusizieren spielt die Entlastung von ehrenamtlich engagierten Menschen nicht erst seit der Corona-Pandemie eine große Rolle. In den vergangenen Jahren arbeitete der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) daher gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden an einer Plattform, welche den Wissenstransfer von Hauptamtlichen auf der Bundesebene zu den meist Ehrenamtlichen auf der lokalen Ebene beschleunigen kann.

In mehreren Umfragen und Workshops der Amateurmusikverbände kristallisierte sich heraus, dass insbesondere ein Lexikon der Amateurmusik einen deutlichen Mehrwert bieten würde: Informationen rund um das Amateurmusizieren sollten gebündelt und Wissen leicht zugänglich gemacht werden.

Während aus dieser Idee immer konkreter die Konzeption der digitalen Wissensplattform frag-amu.de wuchs, vergrößerte die Corona-Pandemie zusätzlich den Bedarf. Corona hat unzählige neue Fragen aufgeworfen. Fragen, die im Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK zusammenlaufen, die wieder und wieder gestellt und dort gemeinsame für die gesamte Amateurmusikszene beantwortet werden. Da das Kompetenznetzwerk verlässliche Antworten erarbeitet, lag es nahe, diese sogleich in das Online-Lexikon der Amateurmusik einzuspeisen.

Die Themen auf frag-amu.de orientieren sich dynamisch an Bedarf und Wünschen von Amateurmusiker*innen. Besonders aktuell sind in der derzeitigen Situation Themen wie die Weiterbezahlung von Dirigent*innen, Haftung bei Infektionen und virtuellen Mitgliederversammlungen. Hoch aktuelle, leicht verständliche und verlässliche Informationen zu Corona-Fragen sind stark nachgefragt. Die Plattform frag-amu.de entlastet hierbei – ebenso wie bei den rechtlichen Fragen, die den amateurmusikalischen Alltag immer mehr prägen – alle Engagierten.

Frag-amu.de bündelt das gesammelte Wissen und die gemeinsame Expertise aller Amateurmusikverbände. So kann ein Verband z.B. Fachkenntnisse zum Urheberrecht beisteuern, und ein anderer z.B. Inhalte und Methoden zur Nachwuchsgewinnung übermitteln. Weil es bei den meisten Themen keinen Unterschied macht, um welche Art von Ensemble, es sich handelt, ist dieses Wissen auf alle Ensembles von A wie a-cappella bis Z wie Zupforchester übertragbar. Weitere Artikel kommen laufend hinzu, die Erweiterung der Plattform ist also ein kontinuierlicher Prozess.

Sämtliche Artikel wurden von Fachleuten geschrieben und werden regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Via Kommentarfunktion oder Kontaktformular können Amu weitere Fragen gestellt, Anregungen gegeben oder zusätzliche Artikel gewünscht werden. Spezielle Nachfragen zu Corona-Themen der Amateurmusik beantwortet die Beratungsstelle von frag-amu.de auch telefonisch: Von Montag bis Freitag jeweils von 11-13 Uhr sowie Montag bis Donnerstag von 19-21 Uhr unter 030- 609 807 81 – 39.

Die Programmierung von frag-amu.de wurde im Rahmen des Projekts „Die Verantwortlichen #Digital“ der Akademie für Ehrenamtlichkeit aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und der Robert-Bosch-Stiftung gefördert. Der Betrieb und die Redaktion der Plattform werden gefördert von der Beauftragten für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Den Link zur Wissenplattform finden Sie auch auf unserer Homepage unter  Vereine –> Vereinsknowhow

17 Mrz 2021

Es ist einer der wichtigsten Wettbewerbe für Akkordeonspielerinnen und -spieler weltweit: der »Coupe Mondiale«. Seit er 1935 in Paris gegründet wurde, lockt er die besten Musikerinnen und Musiker der Welt an – in diesem Herbst in die bayerische Hauptstadt an der Isar. Gastgeber ist der Deutsche Harmonika-Verband, der in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen feiert.

Vom 13. bis 17. Oktober 2021 findet der 74. »Coupe Mondiale« in München statt. Austragungsort ist das Kolpinghaus München Zentral. Die Rahmenkonzerte der Eröffnung und zum Finale sind in der Residenz München in der Allerheiligen Hofkirche und im Herkulessaal geplant. Rund 80 Akkordeonspielerinnen und -spieler treten in fünf Solo- und zwei Ensemblekategorien an. Neben den Wettbewerbsbeiträgen, lockt ein Rahmenprogramm mit Konzerten und anderen musikalischen Aktivitäten Fachpublikum und Interessierte aus aller Welt an.

Der internationale Wettbewerb wird in den folgenden Kategorien ausgetragen:

  • 74th Coupe Mondiale
  • Masters Coupe Mondiale
  • Junior Coupe Mondiale
  • Virtuoso Entertainment
  • Junior Virtuoso Entertainment
  • International Ensemble – Classical Music
  • International Ensemble – World Music

 

Die Königsdisziplin der »74th Coupe Mondiale« umfasst drei Runden mit jeweils rund 20 Minuten Wettbewerbsprogramm, darunter ein vollständiges zyklisches Werk. Teilnehmen können erwachsene Akkordeonspielerinnen und -spieler bis zum Alter von 32 Jahren. Bis zu diesem Alter ist auch eine Teilnahme am »Masters Coupe Mondiale« möglich, bei dem in einer Runde drei unterschiedliche Werke zu präsentieren sind.

Die Teilnahme am »Junior Coupe Mondiale« ist bis zu einem Alter von 18 Jahren möglich. Er umfasst drei Runden, in denen 15 Minuten Programm zu präsentieren sind, darunter auch ein barockes Werk. In der »International Competition for Virtuoso Entertainment Music« und »Junior International Competition for Virtuoso Entertainment Music« liegt die Auswahl der Wettbewerbsstücke in der Hand der Teilnehmenden.

In den beiden Ensemblekategorien können Kammermusikensembles mit zwei bis fünf Spielerinnen und -spielern jeder Besetzung teilnehmen. Mindestens ein akustisches Akkordeon muss jedoch beteiligt sein. Die »International Competition for Ensemble Music« findet für die Stile Classical Music und World Music statt.

Trägerin des »Coupe Mondiale« ist die Confédération Internationale des Accordéonistes (CIA), einer der Weltverbände der Akkordeon-Musik. Er hält zeitgleich seine 146. Mitgliederversammlung ab. Der Deutsche Harmonika-Verband ist Gründungsmitglied (neben der Schweiz und Frankreich) des Weltverbandes und hat die Veranstaltung »Coupe Mondiale« bereits in der Vergangenheit mehrmals in Deutschland organisiert. Austragungsorte waren Stuttgart (1954), Saarbrücken (1957), Baden-Baden (1963), Hamburg (1982) und Trossingen (1988, 1990, 1992, 1999).

Weitere Informationen zum Coupe Mondiale finden sich hier.

10 Mrz 2021

Seit mehreren Monaten beschäftigt uns wohl alle die Frage: Wie kann ein Neustart der Amateurmusik gelingen? Neben der Bereitstellung von Informationen besteht hier die Notwendigkeit, Kräfte und Wissen zu bündeln und sich zu vernetzen.

Das Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK, an dem auch der Deutsche Harmonika-Verband beteiligt ist, bietet unter dem Dach des Bundesmusikverband Chor & Orchester mit mehr als 20 neuen Mitarbeitenden seit Februar 2021 umfangreiche Unterstützung für Ehrenamtliche. Es bietet u.a. rechtliche Beratung an, hilft bei der Entwicklung und Umsetzung von Hygienekonzepten, erstellt Informationsmaterial zu Finanzierungshilfen und gibt Inspiration zu kreativen Lösungen in Pandemiezeiten.

Für die Wiederbelebung des musikalischen Schaffens und des sozialen Zusammenhalts in der Amateurmusik ist nun auch die Ausschreibung für eine direkte Projektförderung an den Start gegangen. Musikensembles können sich bis zum 31. März 2021 mit einem beispielgebenden Projektvorhaben um eine Förderung von bis zu 10.000 Euro beim BMCO-Projektbüro oder auf die Durchführung einer Zukunftswerkstatt mit kompetenten Workshopleiter*innen bewerben, die mit bis zu 2.000 gefördert werden kann.

Alle Details zur Ausschreibung sowie ausführliche FAQ finden sich auf der Homepage des BMCO.

06 Mrz 2021

Unter dem Titel „Deutschland macht ein Update. Raus aus der Krise, rein in die Zukunft.“ veranstaltet das gemeinnützige Unternehmen ProjektTogether einen 48-Stunden-Match- und Hackathon. Das Thema: Wie schaffen wir es, gestärkt aus der Krise hervorzugehen, statt in die alte Normalität zurückzufallen?

In einem deutschlandweiten Online-Zukunftslabor sollen gemeinsam Fragen gestellt und Lösungen gefunden sowie getestet und mit Hilfe von Kooperationen in die Umsetzung gebracht werden.

Zur Teilnahme aufgerufen ist ausdrücklich jede*r Interessierte – Bürger*innen und Bürgermeister*innen, Verwaltung und Zivilgesellschaft, Aktivist*innen und Gründer*innen, digitale Entwickler_innen und analoge Tüftler*innen, Entscheider*innen aus Bund, längern und Kommunen, Jung und Alt.

Der 48h-Sprint findet statt vom 19. bis 21. März. Detaillierte Informationen und Anmeldung finden sich hier.

04 Mrz 2021

Fast jeder hat schon mal von ihr gehört, die wenigsten würden aber wohl von sich behaupten, den vollen Durchblick zu haben: Die Rede ist von der Datenschutz-Grundverordnung aus dem Jahr 2018, kurz DSGVO.

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt widmet sich diesem Thema nun mit einer vierteilen Seminarreihe, die sie in Kooperation mit der Stiftung Datenschutz durchführt.

Die Seminare finden online statt und behandeln folgende Teil-Themen:

  • Besitz belastet? Vereinsdaten nutzen und schützen
    (08. März 2021, 17:00 – 18:15 Uhr)
  • Verein(t) zu Hause: virtuelle Vereinstreffen und Online-Mitgliederversammlung
    (09. März 2021, 17:00-18:15 Uhr)
  • Verklickt und zugenäht? Datenschutz und Öffentlichkeitsarbeit
    (15. März 2021, 17:00-18:15 Uhr)
  • Datenschutz – wer macht’s? Strategien zur Umsetzung und das Amt des Datenschutzbeauftragten
    (16. März 2021, 17:00 – 18:15 Uhr)

Die Teilnahme an allen Seminaren ist kostenlos. Weitere Informationen sowie die Anmeldeformulare finden sich hier.

 

01 Mrz 2021

Um den internationalen Austausch und die Zusammenarbeit mit Partnern im Ausland auch zu Pandemiezeiten aufrechtzuerhalten, unterstützt das Goethe-Institut mit seiner neuen Ausschreibung einmalig die Organisation und Durchführung von internationalen virtuellen Musikprojekten im Bereich der Nachwuchs- und Amateurmusik nach erfolgreicher Antragstellung mit einem pauschalen Projektkostenzuschuss.

Die Ausschreibung richtet sich an Chöre, Laienensembles und Nachwuchskünstler*innen aus Deutschland und ihren Partnern im Ausland. Projekte von/mit Ensembles aus Entwicklungs- und Transformationsländern werden dabei besonders berücksichtigt. Vorausgesetzt wird die Mitwirkung jeweils eines Ensembles aus Deutschland und eines aus dem nicht deutschsprachigen Ausland. Antragsschluss ist der 31. März 2021.

Weitere Details zur Ausschreibung finden sich hier.

24 Feb 2021

Im Rahmen der ersten Jubiläums-Mitmachaktion startet der DHV einen Aufruf an alle Verbandsmitglieder und darüber hinaus: Wer kennt ehemalige – oder vielleicht sogar bis heute aktive – Akkordeon-, Harmonika- oder Mundharmonikaspieler*innen, die im DHV-Gründungsjahr 1931 oder »drumherum« geboren sind?

Das Team des DHV würde sich freuen, sich mit den Jubilarinnen und Jubilaren über ihre Erlebnisse der vergangenen Jahrzehnte auszutauschen und zu erfahren, welche Lieblingsmomente aus Proben oder Auftritten, von Festivals oder von Vereinsreisen ihnen bis heute in Erinnerung geblieben sind, was sie zu ihrem Instrument führte, was sich im Laufe der Jahre verändert hat und mit welchen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern sie noch heute musizieren.

Wir freuen uns auch, wenn vereinsinterne, generationsübergreifende Gespräche stattfinden und dokumentiert werden. Entsprechende Leitfragen stellen wir gerne zur Verfügung. Die schönsten Passagen der Geschichten werden in den Medien des DHV veröffentlicht.

Rückmeldungen bitte gerne telefonisch unter 07425 95992-22 oder per Mail an info@dhv-ev.de an Margit Steinhilber aus der DHV-Geschäftsstelle.

24 Feb 2021

Am 28. März 1931 wurde mit der Gründung des Deutschen Handharmonika-Verbandes (DHHV) der Grundstein für den Deutschen Harmonika-Verband (DHV) in seiner heutigen Form gelegt. Seitdem hat sich der DHV zum zweitgrößten instrumentalen Amateurmusikverband in Deutschland entwickelt.

Der Gedanke, eine Harmonika-Gemeinschaft zu gründen, entstand zu Beginn der 1930er Jahre in der Firma Hohner in Trossingen. Um den Absatz ihrer Instrumente zu steigern, setzten sich Direktor Ernst Hohner und sein Werbe-Abteilungsleiter
A. F. Allgeier das Ziel, die damals noch sehr überschaubare Gemeinschaft der Harmonikaspielerinnen und -spieler in Deutschland zu vergrößern. Vorbild waren Harmonikaklubs in der Schweiz, in denen die Entwicklung des vergleichsweise leichten, schnell erlernbaren diatonischen Spiels ab 1916 zu einer beträchtlichen Anzahl an Mitgliedern geführt hatte. Hohner ging selbst mit gutem Beispiel voran und gründete 1927 das Trossinger Hohner-Handharmonika-Orchester unter der Leitung des Akkordeonisten und Komponisten Hermann Schittenhelm.

Tatsächlich entstanden so insbesondere in deutschen Städten nahe der Schweiz schnell neue Spielgemeinschaften. Um eine organisatorische Struktur zu schaffen, wurden diese von Beginn an in Bezirke unterteilt. Die Gründung des ersten Bezirks, Trossingen mit 11 Klubs und 343 Mitgliedern, erfolgte am 28. März 1931. Unter Regierungsrat Gustav Bleyer als Verbandsleiter und Hermann Schittenhelm als Verbandsdirigent wurden so der Deutsche Handharmonika-Verband und sein Landesverband Baden-Württemberg aus der Taufe gehoben.

Detaillierte Informationen zur Geschichte des Verbandes finden sich hier.

Der DHV heute: Musikalische Grundlagenarbeit, Vereinsmanagement und Interessensvertretung im Fokus

Heute hat der DHV bundesweit ca. 80.000 Mitglieder in rund 2.000 Mitgliedsensembles und ist somit der zweitgrößte instrumentale Amateurmusikverband in Deutschland. Den Schwerpunkt seiner Arbeit sieht der DHV heute vorrangig in der musikalischen Grundlagenarbeit. So entwickelt er seine Ausbildungsreihen fortlaufend weiter, bietet Weiterbildungen an und setzt Impulse. Die Programme des Verbandes richten sich ausdrücklich an alle Altersgruppen, wobei besonderer Wert auf eine konstruktive und kontinuierliche Nachwuchsarbeit gelegt wird. Darüber hinaus unterstützt der DHV die Orchester in allen Fragen rund um das Vereins- und Mitgliedermanagement und sieht sich zudem als Schnittstelle zwischen seinen Mitgliedern und der Politik. Hierzu ist er im Bundesmusikverband Chor und Orchester sowie in weiteren Dachverbänden organisiert.

In den kommenden Jahren möchte der DHV sein Angebot im Bereich der Weiterbildungen stetig ausbauen und über die Bedarfe der Szene verstärkt mit seinen Mitgliedern sowie den Dachverbänden in den Austausch kommen. Ein immer wichtiger werdendes Arbeitsfeld sieht der Verband zudem in der Sicherung und Förderung von Ausbilder*innen und Dirigent*innen im Hinblick auf Einzelunterricht in der Amateurmusikszene und die Arbeit mit Laienorchestern. Hierfür steht der DHV in Verbindung mit Hochschulen und Konservatorien.

Ein neues Logo und über das Jahr verteilte Aktionen zum Jubiläum

Das Jubiläumsjahr feiert der DHV mit unterschiedlichen Aktionen, über die regelmäßig in der Verbandszeitschrift Harmonika International sowie über den Newsletter und den Facebook-Kanal des DHV berichtet wird. Eindeutig zu erkennen sind sie durch das Jubiläumslogo, das extra für 2021 entwickelt wurde.

 

18 Feb 2021

Der Tassilo-Tröscher-Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt und wird von der Tassilo Tröscher Stiftung ausgeschrieben. Er zeichnet innovative Projekte und Initiativen aus, die das Leben der Menschen auf dem Land bereichern und erleichtern und ihre Lebenssituation verbessern. Auch Arbeiten, die die Situation darstellen und die Kommunikation zwischen Menschen verbessern, werden prämiert.

Im Jahr 2021 beträgt das Preisgeld 6.000€. Zudem wird erstmals ein Jugendpreis mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000€ als eigene Kategorie ausgeschrieben. Er richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre.

18 Feb 2021

Die Corona-Pandemie schränkt die musikalische Arbeit im Nachwuchs- und Amateurbereich derzeit stark ein. Um den internationalen Austausch und die Zusammenarbeit mit Partnern im Ausland dennoch aufrechtzuerhalten, unterstützt das Goethe-Institut einmalig die Organisation und Durchführung von internationalen virtuellen Musikprojekten im Bereich der Nachwuchs- und Amateurmusik nach erfolgreicher Antragstellung mit einem pauschalen Projektkostenzuschuss. Damit soll auch in Zeiten der Pandemie ein Raum für kreative Schaffensprozesse ermöglicht werden.

Förderfähig sind alle Arten der musikalischen Zusammenarbeit, bei denen künstlerisch mit digitalen Mitteln gearbeitet wird. Es sind sowohl rein virtuelle als auch hybride Formate möglich. Interdisziplinäre Projekte mit Musikfokus und Vermittlungsangebote sind eingeschlossen.

Die Ausschreibung richtet sich an Chöre, Laienensembles und Nachwuchskünstler*innen aus Deutschland und ihren Partnern im Ausland. Anträge können bis zum 31. März 2021 gestellt werden, Projektstart ist ab 1. April 2021 möglich. Weitere Informationen finden sich hier.