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Category : Aktuelles

15 Jun 2021

Amateurmusikverbände begrüßen Erleichterungen für gemeinnützige Vereine

Die Eintragung in das Transparenzregister soll für Vereine zukünftig automatisch erfolgen.
Ab dem Jahr 2024 ist kein Antrag für die Gebührenbefreiung mehr notwendig. Für 2021-2023 greift ein vereinfachtes Verfahren.

Die seit 2017 bestehende Beitragspflicht für die Verwaltung des Transparenzregisters, von denen viele Vereine erst kürzlich durch erstmaligen Versand einer Rechnung für die vergangenen Jahre erfuhren, wird verändert. Der Deutsche Bundestag beschloss in seiner gestrigen Sitzung am 10. Juni, das umstrittene Transparenzregister anzupassen.

Die rückwirkende Zahlungsaufforderung wird zwar nicht gestoppt, wir konnten allerdings folgende Ergebnisse erzielen:

  1. Für eine Übergangszeit bis 2023 soll es eine erleichterte Befreiung von der Zahlungspflicht geben;
  2. Ab dem Jahr 2024 soll ein Antrag für die Gebührenbefreiung nicht mehr notwendig sein.

Der Bundesmusikverband (BMCO), die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) und der Deutsche Chorverband (DCV), die tausende gemeinnützige Musikvereine vertreten, hatten sich u.a. neben dem Deutschen Olympischen Sportbund, dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und dem Deutschen Kulturrat für eine Vereinfachung der bürokratischen Regelungen im Kontext des Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz Geldwäsche (TraFinG) eingesetzt.

Zentrales Anliegen war, eine automatische Eintragung in das Transparenzregister und eine vereinfachte Gebührenbefreiung für die vielen gemeinnützigen Vereine im Bereich der Amateurmusik zu erwirken. Die errungene Lösung bedeutet für die ehrenamtlich und vereinsgetragene Amateurmusik eine große Entlastung. Die automatische Eintragung in das Transparenzregister bedeutet für 14,3 Millionen Menschen im Bereich der Amateurmusik mehr Bürokratie-Abbau.

Die Präsidenten Benjamin Strasser MdB (BMCO), Paul Lehrieder MdB (BDMV) und Christian Wulff (DCV) sowie Petra Merkel (MdB 2002-13 und Vizepräsidentin des DCV) begrüßten die Entscheidung des Deutschen Bundestags und das damit verbundene parteiübergreifende Signal: Amateurmusizieren braucht bürokratiearme Strukturen, damit die Amateurmusik-landschaft im Ehrenamt lebendig bleiben kann.

Weitere Informationen:

Das im Geldwäschegesetz §§ 18 ff verankerte Transparenzregister ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Register, in das seit dem 1. Oktober 2017 die wirtschaftlich Berechtigten von juristischen Personen des Privatrechts und eingetragenen Personengesellschaften einzutragen sind. Rechtsgrundlage ist das Gesetz zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie, das am 26. Juni 2017 in Kraft trat.

Für gemeinnützige Vereine (steuerbegünstigte Zwecke im Sinne der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung) galt ab dem Jahr 2020, dass sie durch Antrag davon befreit werden konnten, Gebühren für die Führung des Transparenzregisters an die Bundesanzeiger Verlag GmbH zu zahlen. Dazu waren viele Musikvereine seit Herbst 2019 aufgefordert worden. Der Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. (BMCO) hat sich daraufhin gemeinsam mit der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) und dem Deutschen Chorverband e.V. (DCV) für eine Gebührenbefreiung eingesetzt.

Pressemitteilung BDMV, Stuttgart

08 Jun 2021

Die Durchführung des Akkordeon Musik Preis Video-Wettbewerbs war ein voller Erfolg. Knapp 200 Video-Beiträge wurden eingereicht und vom 5. bis 6. Juni durch fünf hochkarätig besetzte Jurys bewertet. Dabei wurden zahlreiche hervorragende Ergebnisse erzielt und sämtliche Preise und Sonderpreise vergeben. Die Premiere einer solchen digitalen Veranstaltung im Deutschen Harmonika-Verband zeigt gebündelt die hohe musikalische Qualität der Harmonikaszene.

Unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, fanden am 5. und 6. Juni die Wertungen der Video-Beiträge des diesjährigen Akkordeon Musik Preises statt. Insgesamt 167 Teilnehmende hatten vorab 192 Video-Aufnahmen unterschiedlichster Couleur eingesendet. Ausgespielt wurden Wertungen in 28 Kategorien und Altersgruppen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden vor allem Solo-Beiträge eingereicht und so waren in den Duo- und Ensemblegattungen nur wenige, aber dennoch erstklassige Beiträge vorhanden.

Die 17 Wertungsrichterinnen und Wertungsrichter aus der ganzen Bundesrepublik hatten keine einfache Aufgabe, denn alle Vorträge waren sowohl spieltechnisch als auch interpretatorisch von hoher bis hervorragender Qualität. Insbesondere auf den vorderen Plätzen trennten die Teilnehmenden oft nur wenige Punkte voneinander. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund beachtlich, dass der Instrumentalunterricht in den vergangenen Monaten aufgrund der Corona-Pandemie großteils per Video-Telefonie erfolgte. In allen Kategorien wurden Preisträgerinnen und Preisträger gekürt und die Sonderpreise vergeben.

Gemäß den Wettbewerbsregularien werden an die jeweils Erstplatzierten der Altersgruppe 5 und der Profikategorien mit dem Prädikat »hervorragend« der Titel »Preisträger*in Akkordeon Musik Preis« vergeben. Die beiden bestbewerteten Ergebnisse konnten mit herausragenden 48,0 von 50 möglichen Punkten Isabell Schirmer und Kim Winter in der Kategorie »Akkordeon | Kammermusik (Amateure)« sowie Lukas Proske in der Kategorie »Akkordeon | Solo Popularmusik (Professionals)« erzielen.

Mit kaum weniger Punkten holte Ronja Ramisch mit 47,8 Punkten den Titel in der Kategorie »Akkordeon | Solo (Amateure)«, dicht gefolgt von Antonio Del Castillo, der mit hauchdünnen drei Zehntel Abstand mit dem »Friedrich Lips Pokal« ausgezeichnet wurde und somit beim gleichnamigen Festival in Tscheljabinsk (Russland) die Chance auf ein Solo-Konzert erhält.

Die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger lagen nur knapp dahinter und haben ebenfalls exzellente Vorträge präsentiert. Dies sind Sophia Till, Luisa Frank, Anna-Katharina Schau, das Duo Giulia König und Lorenz Schumertl, das Akkordeontrio der Musikschule J. S. Bach Leipzig sowie das Trio Klangspektrum.

Mit dem »Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg« ging einer der Sonderpreise an Florian Wagner für seinen hervorragenden Vortrag in der Kategorie »Akkordeon | Solo Popularmusik (Amateure)«, welcher mit 47,5 von 50 Punkten bewertet wurde. Mit dem »Wolfgang Jacobi Sonderpreis« wird regelmäßig die beste Interpretation eines Werkes des Komponisten ausgezeichnet. Beim diesjährigen Akkordeon Musik Preis wurde die Auszeichnung auf vier Teilnehmende aufgeteilt. Die Medaille wurde nicht vergeben, da die Vorträge jeweils nur kurze Werke des Komponisten enthielten. Mit dem Sonderpreis ausgezeichnet wurden Anna-Katharina Schau mit 47,0 Punkten in der Kategorie »Akkordeon | Solo Konzertant (Professionals)«, Katharina Jaeger und Nicole Alber mit jeweils 43,0 Punkten in der Kategorie »Akkordeon | Solo (Amateure)« sowie Dana Marlen Röhling mit hervorragenden 41,0 Punkten in der Kategorie »Akkordeon Standardbass | Solo (Amateure)«.

Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihren herausragenden Ergebnissen und freuen uns sehr über die hohe Resonanz, die dem Wettbewerb zuteilwurde. Die vielen hochkarätigen Präsentationen und die enorme Spielfreude spiegeln die guten Zukunftschancen und das Potenzial der Szene wieder. Ein Dank gilt allen Teilnehmenden und deren Lehrkräften für die wochenlange, exzellente Vorbereitung und die Teilnahme am Wettbewerb sowie allen mitwirkenden Jurorinnen und Juroren wie auch Helferinnen und Helfern. Allen Teilnehmenden wünschen wir weiterhin viel Freude am Musizieren und hoffen sehr, dass alle ihrem Instrument treu bleiben und noch viele Herzen mit ihrer Musik erfreuen werden. Die Vertreterinnen und Vertreter des Deutschen Harmonika-Verbandes freuen sich auf die kommenden Veranstaltungen des Verbandes, welche hoffentlich wieder in Präsenzform stattfinden können, denn wesentlicher Bestandteil einer solchen Veranstaltung ist der Austausch untereinander und das gegenseitige Zuhören und voneinander Lernen. Nur so können die Teilnehmenden den eigenen Horizont erweitern und neue Impulse aufnehmen.

Die ausführliche Ergebnisliste findet sich hier zum Download sowie unter www.dhv-ev.de/wettbewerbe.

Die Grußworte zum AMP und weitere Informationen zu den Ehren- und Sonderpreisen sowie den Jurys stehen hier zum Download bereit.

Urkunden und Pokale werden den Teilnehmenden in den kommenden Tagen auf dem Postweg zugesandt.

Der Akkordeon Musik Preis Video-Wettbewerb 2021 wird unterstützt von:

27 Mai 2021

Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Akkordeon Musik Preis (AMP) in diesem Jahr als Video-
Wettbewerb ausgetragen. Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried
Kretschmann, wird hierfür die Schirmherrschaft übernehmen und einen Ehrenpreis stiften.

Die Übernahme der Schirmherrschaft für den AMP Video-Wettbewerb durch den Ministerpräsidenten ist
eine große Wertschätzung der Amateurmusikszene im Allgemeinen und der Harmonika-Musik im
Speziellen, worüber wir uns sehr freuen. Dies unterstreicht die Bedeutung des Musiklebens in Baden-
Württemberg sowie die Notwendigkeit auch und gerade in den aktuellen Pandemie-Zeiten kultur- und
nachwuchsfördernd aktiv zu sein.

In seinem Grußwort zur Veranstaltung betont Ministerpräsident Kretschmann den Stellenwert der Szene:
»Gerade in Krisenzeiten ist Musik eine wichtige Stütze, die uns alle verbindet. Deswegen freue ich mich,
dass der Akkordeon Musik Preis in diesem Jahr ausgetragen wird, wenn auch nur virtuell als Video-
Wettbewerb. Sehr gerne habe ich hierfür die Schirmherrschaft übernommen!«

Darüber hinaus stiftet Ministerpräsident Kretschmann, wie auch schon beim Akkorden Musik Preis 2018,
den »Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg«, welcher für einen
herausragenden Vortrag der Kategorien Amateure Altersgruppe 4 und 5 vergeben wird.

Neben dem genannten Ehrenpreis werden weitere Sonderpreise vergeben. Mit dem Wolfgang Jacobi
Sonderpreis soll das Lebenswerk des Komponisten unterstrichen und gefördert werden. Der Preis,
bestehend aus einer Medaille, gestaltet von der Tochter Jacobis, und einem Preisgeld, wird für die beste
Interpretation eines Werkes Jacobis in den Akkordeon Solo-Kategorien vergeben. Ermöglicht wird dies
durch den Enkel des Komponisten, Dr. Andreas Ullrich, dem hierfür unser herzlicher Dank gilt. Der
Gewinner oder die Gewinnerin des Friedrich Lips Pokals erhält hingegen die Möglichkeit, im Rahmen des
gleichnamigen, internationalen Festivals ein Solo-Konzert zu präsentieren. Wir freuen uns, dass diese
Kooperation auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten aufrecht erhalten bleiben kann.

In jeder Kategorie wird zudem ein Preisgeld vergeben, welche von unseren langjährigen Partnerinnen und
Partnern gestiftet werden. Dies sind der Deutsche Akkordeonlehrer-Verband e.V, akkordeon.online, der
AMUSIKO Musikverlag sowie die Verlagsgruppe Jetelina. Darüber hinaus wird der Akkordeon Musik Preis
großzügig unterstützt durch die SV SparkassenVersicherung, die Sparkasse Karlsruhe und das Ministerium
für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

»Bei den großzügigen Preisstifterinnen und Preisstiftern aber auch den Fördernden des AMP bedanken wir
uns ganz herzlich und freuen uns sehr, dass der Wettbewerb auch als digitales Format Anerkennung und
Unterstützung erfährt. Die Übernahme der Schirmherrschaft durch Ministerpräsident Winfried Kretschmann
ist eine ganz besondere Auszeichnung des Finalentscheids«, so DHV-Landesverbands-Präsident Manfred
Kappler. »Allen Teilnehmenden wünschen wir viel Freude und Erfolg!«

Die Grußworte zum AMP sowie weitere Informationen zu den Ehren- und Sonderpreisen stehen hier zum Download bereit. Die Website des DHV zum Akkordeon Musik Preis findet sich unter www.dhv-ev.de/wettbewerbe/.

 

03 Mai 2021

Noch bis 4. Mai anmelden: Seminar “Mitgliederversammlungen in Pandemiezeiten”

Wie führt man im Verein rechtlich einwandfreie Mitgliederversammlungen durch, wenn man sich nicht vor Ort treffen darf? Wie kann man online Wahlen durchführen? Diese und weitere relevante Fragen im Umgang mit Mitgliederversammlungen zur aktuellen Zeit beantworten unsere Experten für digitale Wahlen und Recht im DHV-Seminar “Mitgliederversammlungen in Pandemiezeiten” am 5. Mai 2021 von 18:00 bis 21:00 Uhr. Anmeldungen sind noch bis einschließlich 4. Mai hier möglich.

26 Apr 2021

Das Traditionsfestival des Deutschen Harmonika-Verbands (DHV), welches alle drei Jahre in Innsbruck stattfindet, wird aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Es findet dann vom 18. bis 21. Mai 2023 statt. Dies gibt den teilnehmenden Ensembles und Musizierenden ausreichend Zeit zur Vorbereitung, welche für das ursprüngliche Datum in 2022 aufgrund der aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nicht gegeben wäre.

Die Corona-Pandemie führt weltweit noch immer zu weitreichenden Einschränkungen. Auch und vor allem die Amateurmusikszene ist davon betroffen. »Seit über einem Jahr können unsere Vereine nicht oder nur eingeschränkt unterrichten und proben. Die aktuell steigenden Infektionszahlen lassen leider nicht auf eine baldige Rückkehr zum Probenbetrieb hoffen. Hinzu kommt, dass das Amateurmusizieren in den Öffnungsperspektiven der Regierungen bisher bedauerlicherweise noch keine nennenswerte Berücksichtigung findet, obwohl es entsprechende Angebote und Grundlagen seitens der Verbände an die Politik gibt«, fasst DHV-Präsident Jochen Haußmann MdL die Lage zusammen.

Der anhaltende Lockdown hat zur Folge, dass sich die Ensembles nicht gebührend auf das World Music Festival vorbereiten können. Denn in der Regel proben die Vereine ein bis eineinhalb Jahre bis das Wettbewerbsprogramm perfekt sitzt. Hinzu kommt, dass das Festival nicht nur für den Veranstalter, sondern auch für die Teilnehmenden recht kostspielig ist. Die finanzielle Lage vieler Vereine ist jedoch aufgrund der Konzert- und Veranstaltungsausfälle sehr strapaziert.

Dies hat das DHV-Präsidium nach sorgfältiger Abwägung dazu veranlasst, das 14. World Music Festival um ein Jahr zu verschieben. Es wird dann vom 18. bis 21. Mai 2023 wie gewohnt in Innsbruck stattfinden. Der Rhythmus wird entsprechend um ein Jahr angepasst. »Unsere Partner vor Ort haben uns vollstes Verständnis für die Verschiebung signalisiert und uns ihre Unterstützung für die Durchführung in zwei
Jahren zugesagt. Hierfür danken wir der Stadt Innsbruck, Innsbruck Tourismus sowie der Congress und Messe Innsbruck GmbH aufs Herzlichste, welche die Veranstaltung seit mittlerweile drei Jahrzehnten ermöglichen. Besonders erfreulich ist zudem, dass der Harmonikaverband Österreichs in 2023 erstmals seinen Tag der Harmonika im Rahmen des World Music Festivals ausrichten wird. Nun hoffen wir sehr, dass unsere Vereine bald wieder proben können und wir so erneut ein glanzvolles World Music Festival erleben werden. Sowohl der DHV als auch alle Spielerinnen und Spieler freuen sich sehr auf dieses Highlight des gemeinsamen Musizierens und inhaltlichen Austauschs«, so Haußmann weiter.

Auch in der Gastgeberstadt Innsbruck ist schon jetzt die Vorfreude auf das Traditionsfestival groß. »Dass die 14. Auflage des World Music Festivals der Akkordeon- und Harmonikaszene aufgrund der Pandemie nun auf 2023 verschoben werden muss, tut der Einzigartigkeit der Veranstaltung gewiss keinen Abbruch. Wenn in zwei Jahren dieses vielseitig angelegte Festival in Innsbruck gastiert, werden mehrere tausend Besucherinnen und Besucher ein weiteres Mal die Spitzenleistungen von Orchestern und Ensembles aus der ganzen Welt erleben dürfen. Darauf freuen wir uns schon jetzt«, blickt Dr. Karl Gostner, Obmann von Innsbruck Tourismus, erwartungsvoll auf das 14. World Music Festival 2023.

Weitere Informationen zum World Music Festival finden sich unter www.dhv-ev.de/wettbewerbe.

24 Apr 2021

Fundraising- und Fördermittel-Seminare bei der DSEE

Gute Ideen brauen gutes Geld – auch im Ehrenamt. Welche Möglichkeiten Vereine und ehrenamtliche Initiativen zur Akquise von Finanzmitteln haben und wie sie sich darauf vorbereiten können, beantwortet die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) in ihrer neuen Online-Seminarreihe. Alle Seminare im Überblick: 11. Mai, 17:00 – 18:15 Uhr Fundraising braucht (die) Führung: Was ich als Vorstand oder Geschäftsführer:in im Verein wissen sollte 12. Mai, 17:00 – 18:15 Uhr Auf los geht’s los! 1×1 des Fundraisings 18. Mai, 17:00 […]

22 Apr 2021

Für eine größtmögliche Sicherheit müssen Schutz- und Hygienekonzepte sowie Verordnungen die aktuellen wissenschaftlichen Forschungsergebnisse berücksichtigen. Erstmals steht jetzt der Forschungsstand führender Forschungsinstitute in einer Überblickspublikation für Verantwortliche und Entscheider*innen bereit.

Die Publikation »Grundlagen für das Musizieren unter Pandemiebedingungen« wurde in mehrmonatiger Arbeit vom Cluster »Wissenschaftliche Grundlagen« des Kompetenznetzwerks NEUSTART AMATEURMUSIK im Bundesmusikverband Chor & Orchester e. V. erstellt (gefördert von der Staatsministerin für Kultur und Medien im Rahmen des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR). Damit steht Verbänden, Institutionen und Politik ab sofort eine – regelmäßig aktualisierte – Zusammenstellung der wesentlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu pandemiebezogenen Schutzmaßnahmen zur Verfügung.

Die SARS-CoV-2-Pandemie hat Chöre und Orchester in einem bisher nie dagewesenen Ausmaß getroffen. 14,3 Millionen Menschen in Deutschland (miz 2021) musizieren in ihrer Freizeit. Seit Beginn der Pandemie musste ein Großteil dieser Ensembles ihre Aktivitäten einstellen oder digital fortführen. Durch die Zusammenfassung der wissenschaftlichen Grundlagen kann die Auswahl und Zusammenstellung wirksamer Schutzmaßnahmen künftig verlässlicher und schneller getroffen werden. Zudem werden Verantwortliche entlastet, indem nicht mehr jede*r individuell dem wissenschaftlichen Forschungsstand folgen muss.

Der Bundesmusikverband Chor & Orchester e. V. stellt diese Grundlagenpublikation als Service für alle Interessierten – in regelmäßig aktualisierten Fassung – online bereit unter: https://bundesmusikverband.de/grundlagen/

21 Apr 2021

Mit dem neuen Förderprogramm IMPULS stellt Kulturstaatsministerin Monika Grütters 10 Millionen Euro für die Amateurmusik in ländlichen Räumen bereit.  Die Förderung soll den Laien-Ensembles – nach Monaten des Stillstands – neue Impulse geben und als Motivationshilfe zu einem kraftvollen Neustart beitragen. IMPULS ist ein Baustein des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR der Bundesregierung.

Das neue Förderprogramm richtet sich ausdrücklich an aktive Amateurmusikensembles aus Kommunen mit höchstens 20.000 Einwohner*innen. Mit IMPULS werden kooperative Projekte gefördert, die unterschiedliche Akteure vor Ort zusammenbringen und so Vernetzung und Wissenstransfer ermöglichen. Neben der möglichst schnellen Befähigung zur Wiederaufnahme der Proben- und Konzerttätigkeit verfolgt das Programm auch das Ziel, die Ensembles strukturell zu stärken und bei den Transformationsprozessen zu unterstützen, die sich durch die Pandemie noch beschleunigt haben. Dazu gehören z.B. neue, kreative Proben- und Konzertformate, mediale Sichtbarkeit, Maßnahmen zur (Wieder-)Gewinnung von Mitgliedern oder Förderung von Digitalität.

Anträge können von 1. bis 31. Mai 2021 eingereicht werden. Die Ensembles können sich um Fördersummen von 2.500 bis 15.000 Euro bewerben; einen Eigenanteil von 10% der Antragssumme müssen sie allerdings selbst tragen, z. B. durch ehrenamtliche Arbeit. Die geförderten Projekte werden in der zweiten Jahreshälfte 2021 realisiert.

Weitere Informationen zum Förderprogramm gibt es auf der Webseite des Bundesmusikverband Chor & Orchester.
Informationen zum Programm NEUSTART KULTUR gibt es auf der Webseite der Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

19 Apr 2021

Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Akkordeon Musik Preis in diesem Jahr als Video-Wettbewerb ausgetragen. Die Jury-Wertung der Video-Einsendungen wird am Veranstaltungsdatum vom 5. bis 6. Juni 2021 ohne Publikum vorgenommen. Angemeldete Teilnehmende sind aufgerufen, ihre Beiträge auf Video einzureichen.

Der Jugend-Wettbewerb des Deutschen Harmonika-Verband Landesverband Baden-Württemberg e.V. hätte in diesem Jahr erstmals in Schloss und Schlossgartenhalle Ettlingen stattfinden sollen. Das Organisationsgremium hat wegen des aktuellen Infektionsgeschehens und der damit einhergehenden Ungewissheit bzgl. der Durchführbarkeit der Veranstaltung nun jedoch entschieden, den Akkordeon Musik Preis in diesem Jahr ausnahmsweise als Video-Wettbewerb durchzuführen. »Das Bedürfnis nach musikalischen Veranstaltungen und dem inhaltlichen Austausch untereinander ist nach der langen Zeit des Stillstands enorm groß. Das aktuelle Infektionsgeschehen macht hinreichende Lockerungen bis Anfang Juni jedoch sehr unwahrscheinlich. Auch wenn wir es äußerst bedauern, dass der Wettbewerb nicht in Ettlingen durchgeführt werden kann, so können wir mit dem Video-Wettbewerb eine zeitgemäße Alternative anbieten«, fasst Verbands-Präsident Manfred Kappler zusammen.

Bis zuletzt wurde die Live-Veranstaltung vorbereitet und parallel auch Plan B angedacht. Gemeinsam mit der Gastgeberstadt Ettlingen wurden die Räumlichkeiten an die Corona-Bedingungen angepasst und auch Test-Möglichkeiten im örtlichen Corona-Testzentrum eruiert. »Oberbürgermeister und Kulturamt haben uns von Beginn an mit vollem Einsatz unterstützt. Gemeinsam konnten wir ein tolles und stimmiges Festivalprogramm konzipieren. Neben den Wertungsspielen waren Konzerte, eine offene Bühne und Straßenmusik sowie eine Klanginstallation geplant. Für das Engagement und das Verständnis für unsere Entscheidung danken wir der Stadt Ettlingen sehr«, lobt DHV-Geschäftsführer Johannes Wollasch die Zusammenarbeit.

Die Wertung wird nun unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Hierfür werden die angemeldeten Teilnehmenden gebeten, ihre Beiträge auf Video einzusenden. »Wir finden es sehr wichtig, dass die Wertung stattfindet, wenn auch nur über den Umweg der Video-Einsendung. Dies motiviert die Musikerinnen und Musiker am Ball zu bleiben. Wettbewerbe fördern die musikalische Weiterentwicklung der Teilnehmenden, was in Zeiten von Online-Unterricht und Corona-Verdruss unverzichtbar ist«, bekräftigt DHV-Bundesdirigentin Silke D’Inka die Entscheidung. Da auch auf eine offizielle Preisverleihung verzichtet werden muss, werden die Ergebnisse des Wettbewerbs Anfang Juni auf der Website des Verbandes veröffentlicht.

Informationen für die Teilnehmenden
Die angemeldeten Teilnehmenden werden gebeten, dem Veranstalter mitzuteilen, ob die Anmeldung auch für den Video-Wettbewerb aufrecht erhalten bleibt. Hierzu erfolgt eine Abfrage per E-Mail. Die Details zur Durchführung werden in dieser Woche festgelegt und die Teilnehmenden bis Anfang Mai über das genaue Vorgehen informiert. Die Bekanntgabe der Wertung erfolgt Anfang Juni auf der Verbands- Website. Die Preise werden anschließend postalisch an die Gewinnerinnen und Gewinner versendet.

Weitere Weitere Informationen zum Akkordeon Musik Preis finden sich hier, Informationen zur Gastgeberstadt Ettlingen gibt es hier.

Der Akkordeon Musik Preis wird unterstützt von:

 

13 Apr 2021

Unter dem Titel »Landmusik« startet der Deutsche Musikrat ein neues Förderprogramm, das mit Fördermitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) durchgeführt wird. Ziel ist die Stärkung des Musiklebens im ländlichen Raum, um so einen Beitrag zur qualitativen Annäherung von urbanen und ländlichen Räumen zu leisten. Es werden Konzerte und Initiativen gefördert, die Musik im ländlichen Raum erlebbar machen und die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Region festigen.

Das Förderprogramm wirkt in zwei Bereichen: In der Projektförderung können Institutionen, Gruppen oder Einzelpersonen für kulturelle Projekte im ländlichen Raum zwischen 2.000 und 10.000 Euro Fördermittel beantragen. Die Projektförderung richtet sich an Profis und Amateure. Antragsberechtigt sind Initiativen von Bürgerinnen und Bürgern oder Einzelpersonen, Kultur- und Kulturvereine, Schulen und kommunal oder bürgerschaftlich getragene Einrichtungen.

Ein weiterer Bestandteil des Programms ist die Auszeichnung »Landmusikort des Jahres«: Einmal im Jahr werden 13 Kommunen und Landkreise aus dem ländlichen Raum für bereits laufende, kreative Ideen ausgezeichnet. Unter ihnen werden drei Bundespreisträger gekürt, die Preisgelder von 30.000, 20.000 und 10.000 Euro erhalten. Die vergebenen Preisgelder fließen in kulturelle Projekte vor Ort. Fortbildungsangebote runden das Programm ab: In Zusammenarbeit mit vier Landesmusikakademien werden Schulungen für haupt- und nebenamtliche Akteure angeboten.

In beiden Bereichen, Projektförderung und »Landmusikort des Jahres«, entscheidet eine unabhängige fachkundige Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Ulrike Liedtke über die Verteilung der Fördermittel. Einsendeschluss ist der 14. Mai 2021, die Fördergelder sollen ab Juli ausgezahlt werden.

Weitere Informationen und die vollständige Ausschreibung finden sich auf der Webseite des Deutschen Musikrates.